Im Mordprozess am Coburger Landgericht hat der Angeklagte Alexander G. gestern (3.9.) eingeräumt, die 40-jährige Eva-Maria H. getötet zu haben. Sein Anwalt las eine entsprechende Erklärung vor, in der auch der Tathergang geschildert wird. Für Richterin Jana Huber eine Version des Geschehens, die neue Fragen aufwirft. Nach Angaben des Angeklagten soll Eva-Maria ihn vor der Tat provoziert und beleidigt haben, woraufhin er sie getötet hat. Als Zeugin sagte u.a. die Schwester des Opfers aus. Sie beschrieb Eva-Maria – die Wissenschaftlerin – als sachlich und pflichtbewusst. Dass sie grundlos beleidigend geworden sein könnte, ist für die Schwester nicht vorstellbar. Die Staatsanwaltschaft wirft Alexander G. vor, sein Opfer unter einem Vorwand in seine Wohnung gelockt und heimtückisch ermordet zu haben. Der Prozess geht nächste Woche weiter.