Die Seelsorge im Wallfahrtsort Vierzehnheiligen soll auch in Zukunft gesichert bleiben – allerdings in veränderter Form. Weil der Ordensnachwuchs fehlt, können die Franziskaner die Betreuung nicht mehr allein stemmen. Das Erzbistum Bamberg und die Ordensleitung beraten derzeit über neue Strukturen. Anfang kommenden Jahres soll entschieden werden, ob und wie die Franziskaner vor Ort präsent sein werden. Ein Verbleib über 2028 hinaus gilt aber als unrealistisch, wie aus einer Pressemitteilung des Erzbistums hervorgeht. Erzbischof Herwig Gössl betonte, Vierzehnheiligen solle „auch für kommende Generationen geistliche Heimat“ bleiben. Der Wallfahrtsort zieht jährlich rund 180 Pilgergruppen und etwa 800.000 Besucherinnen und Besucher an.