Radsport

Von Auto angefahren: Roglic hofft weiter auf Vuelta-Start

31. Juli 2026 , 19:03 Uhr

Primoz Roglic muss einen Rückschlag in der Vorbereitung auf die Vuelta verdauen. Der Slowene muss für mehrere Rennen absagen, hofft aber weiter auf eine Teilnahme an der Spanien-Rundfahrt.

Der slowenische Rad-Olympiasieger Primoz Roglic ist nach eigenen Angaben in der Vorbereitung auf die Spanien-Rundfahrt von einem Auto angefahren worden. Der Goldmedaillengewinner im Einzelzeitfahren von Tokio teilte in den sozialen Netzwerken mit, dass er deshalb weder beim Eintagesrennen Clásica San Sebastián noch bei der Burgos-Rundfahrt starten werde. 

Der 36-Jährige vom deutschen Red-Bull-Team erklärte, dass ein Start bei der dritten großen Landesrundfahrt sein Ziel bleibe. «Jetzt ist alles auf die Vuelta ausgerichtet. Wir arbeiten und hoffen, dass sich die Dinge zum Guten wenden», schrieb Roglic.

Weitere Angaben zu dem Unfall oder möglichen Verletzungen machte der Slowene zunächst nicht. Auf einem veröffentlichten Foto ist jedoch ein Bluterguss am hinteren Oberschenkel zu erkennen. Es sei nicht das beste Szenario, «aber so ist das Leben», schrieb er. Bislang gewann Roglic die Vuelta, die am 22. August in Monaco beginnt, 2019, 2020, 2021 und 2024.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

03.08.2026 Nach fünftem Tour-Sieg: Pogacar startet auch bei der Vuelta Der slowenische Radstar will eine der wenigen Lücken in seiner Erfolgsbilanz schließen. Der Weltmeister geht bei der Spanien-Rundfahrt an den Start. 24.08.2026 Dritte Etappe der Vuelta nach Unwetter abgebrochen Die Höhenmeter bei der Vuelta nehmen zu. Doch beim Schlussanstieg gibt es heftige Unwetter mit Hagel. 24.08.2026 Ceferins Verzicht aus Kalkül: Maximaler Druck auf Infantino Im Machtkampf um die FIFA-Führung wird es nicht zum Gigantenduell zwischen Gianni Infantino und Aleksander Ceferin kommen. Der UEFA-Boss verzichtet auf eine Kandidatur. Das hat strategische Gründe. 23.08.2026 Lage in Spanien nach Waldbrand und Starkregen stabilisiert Hunderte Feuerwehrleute haben einen Waldbrand in der spanischen Region Valencia stabilisieren können. Unterdessen liefen die Aufräumarbeiten nach Überschwemmung durch Starkregen bei Tarragona weiter.