Eine Studie der Firma MaxSolar hat den Wärmebedarf der Stadt und die aktuellen Energieverbräuche untersucht. Wie das Coburger Tageblatt berichtet, sieht die Analyse vor allem in der Fernwärme große Chancen – das bestehende Netz lasse sich besonders im Norden gut erweitern, während im Süden eher kleine Nahwärmenetze sinnvoll wären. Durch Sanierungen könnten zudem bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden. Der Wärmeplan ist nahezu fertig und soll in der Dezember-Sitzung des Stadtrats beschlossen werden. Bereits im Oktober wurde der Zwischenstand bei einer Bürgerversammlung vorgestellt. Auf die Machbarkeitsstudie folgt ein Wirtschaftsplan für 30 bis 50 Jahre. Ziel der Stadt ist es bis 2045 vollständig aus fossilen Energien auszusteigen und Eigentümern Orientierung für klimafreundliche Heizlösungen zu geben.