Zeckengefahr

Zeckenstiche: Zahl von FSME-Erkrankungen leicht erhöht

10. August 2026 , 04:00 Uhr

Die Gesundheitsministerin rät zur Impfung. Der gesamte Freistaat Bayern gilt als Risikogebiet.

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat auf die anhaltend hohe Gefahr durch Zeckenstiche hingewiesen. Bis zum Stichtag 3. August seien in diesem Jahr bereits 175 Fälle der durch Zecken übertragenen Krankheit FSME gemeldet worden, die etwa zu Hirnhautentzündungen führt. Im Vorjahr waren es mit 165 Fällen etwas weniger. 

«Gerade in der Ferienzeit sollte geprüft werden, ob ein Impfschutz gegen FSME sichergestellt ist», sagte Gerlach. Auch in einigen beliebten Urlaubsländern bestehe ein erhöhtes Risiko einer FSME-Infektion. 

Der Freistaat Bayern gilt auf nahezu seiner gesamten Fläche laut Robert Koch-Institut (RKI) als FSME-Risikogebiet. Deshalb werde die FSME-Impfung ohne geografische Einschränkung öffentlich empfohlen. Neben FSME können Zecken auch Borreliose-Erkrankungen auslösen. Deren Zahl habe im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen, es seien aber noch immer 2.700 Fälle registriert worden.

Quelle: dpa

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