Die Digitalisierung der heimischen Industrie macht Fortschritte – doch kleine Betriebe drohen den Anschluss zu verlieren. Das zeigt eine neue Studie der Industrie- und Handelskammern in Nordbayern, über die die IHK zu Coburg berichtet. Zentrales Messinstrument der Studie ist der sogenannte Reifegrad. Er zeigt auf einer Skala, wie weit ein Unternehmen bei der digitalen Vernetzung seiner Produktion vorangekommen ist. Seit 2022 ist der Reifegrad um weitere fünf Prozent gestiegen. Außerdem befassen sich bereits drei Viertel der Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz. Die Kammer kritisiert aber, dass fehlende Finanzkraft und der Fachkräftemangel die Transformation ausbremsen – besonders bei Kleinbetrieben. Fast die Hälfte der Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitenden steht demnach noch ganz am Anfang. Die IHK zu Coburg will mit Beratung, Weiterbildung und Technologietransfer gegensteuern.