IHK zu Coburg kritisiert Reformpaket

03. Juli 2026 , 07:12 Uhr

Die IHK zu Coburg hält das Reformpaket von CDU, CSU und SPD für nicht ausreichend. Zwar würden wichtige Themen wie Bürokratieabbau, Steuern, Arbeitsmarkt und Infrastruktur aufgegriffen. Für einen echten Standortimpuls reiche das aber nicht, sagt IHK-Präsident Engel. Der Mittelstand brauche spürbare Entlastungen bei Steuern, Abgaben, Energiekosten und Bürokratie. Kritisch sieht die IHK unter anderem, dass viele mittelständische Unternehmen kaum direkt profitieren. Auch die geplante Erhöhung der Pauschalsteuer bei Minijobs von zwei auf fünf Prozent wird abgelehnt. Das verteuere flexible Beschäftigung, so der Kammerpräsident. Positiv bewertet die IHK dagegen die geplanten schnelleren Genehmigungsverfahren, stärkere Energienetze und den Blick auf Handelsabkommen. Insgesamt müsse die Bundesregierung aber nachlegen.

 

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